20.03.2026 | Freiwillige Feuerwehr Bermatingen – Großeinsatz für die Feuerwehr: Wohnhausbrand –
Datum: 20. März 2026 um 13:17 Uhr
Dauer: 5 Stunden 43 Minuten
Einsatzart: B4 Großbrand
Einsatzort: Bermatingen, Ringstraße
Einsatzleiter: Kommandant
Mannschaftsstärke: 130
Einheiten: EgB DRK Immenstaad, EgB DRK Markdorf, Energieversorger, Feuerwehr Friedrichshafen, Feuerwehr Friedrichshafen (ELW 2), Freiwillige Feuerwehr Bermatingen, Freiwillige Feuerwehr Markdorf, Freiwillige Feuerwehr Markdorf (GW-A/S), Freiwillige Feuerwehr Salem, Kreisbrandmeister Stellv., Kreisfeuerwehrsprecher Bodenseekreis, Leitender Notarzt (ltd. Notarzt), Organisatorischer Leiter (Orgl.), Polizei, Regelrettungsdienst
Einsatzbericht:
Am Freitagmittag kurz nach 13 Uhr kam es in der Ringstraße in Bermatingen zu einem Brand einer Werkstatt in einem Wohngebiet, der in Folge auf das Wohnhaus übergriff.
Schon auf der Anfahrt konnten die um 13.17 Uhr alarmierten Einsatzkräfte eine dichte schwarze Rauchwolke sehen und das Alarmstichwort erhöhen, um weitere Kräfte hinzuzuziehen.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Bermatingen und Markdorf stand der angebaute Carport- und Werkstattbereich mit zahlreichen Fahrrädern bereits im Vollbrand. Personen waren zum Zeitpunkt des Brandausbruchs nicht anwesend, so dass die Feuerwehr sofort eine massive Brandbekämpfung mit mehreren Strahlrohren einleitete.
Als Schwierigkeit zeigte sich, dass die Wasserversorgung aus dem Hydrantennetz in dem betreffenden Bereich nicht optimal war, weswegen der Schlauchwagen aus Markdorf, sowie Tanklöschfahrzeuge alarmiert wurde, um hier eine separate Löschwasserversorgung aufzubauen.
Zur Einsatzunterstützung war auch der Einsatzleitwagen 2 aus Friedrichshafen, der Gerätewagen Atemschutz-Strahlenschutz aus Markdorf und Löschfahrzeuge der umliegenden Wehren mit vor Ort.
Starke Kräfte des Rettungsdienstes und Helfer der Einsatzgruppen der Bereitschaften (EgB) des DRK aus Markdorf und Immenstaad standen zur Absicherung und Versorgung der der Einsatzkräfte bereit. So wurde gegen später auch Verpflegung für die eingesetzten Helfer bereitgestellt.
Leider konnte die Feuerwehr nicht verhindern, dass das Dachstuhlgeschoß des Gebäudes, sowie ein auf dem Nachbargrundstück geparkter Wohnanhänger ein Raub der Flammen wurden.
Verhindert werden konnte erfolgreich, dass das Feuer auf die Nachbargebäude und einen sich auf dem Grundstück befindlichen oberirdischen Flüssiggastank übergriff.
Gegen 15 Uhr war der Brand im Wesentlichen gelöscht. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in den Abend. Auch bleibt eine Brandwache zur Sicherheit vor Ort.
Das Gebäude ist unbewohnbar, stark einsturzgefährdet und kann vorerst nicht betreten werden. Zur Höhe des Sachschadens, wie auch zur Brandursache hat die Feuerwehr keine Kenntnisse. Hierzu hat der Polizeiposten Markdorf die Ermittlungen aufgenommen. Die Polizei geht in einer ersten Schätzung von einem Sachschaden von bis zu 700.000 € aus.
Die Feuerwehr war zeitweise mit bis zu 130 Einsatzkräften und 23 Fahrzeugen im Einsatz.
Die Ringstraße und zuführenden Straßen waren wegen der Einsatzmaßnahmen zweitweise gesperrt.


















Bilder und Bericht: FF Bermatingen, Bilder Kreisfeuerwehrsprechner
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