Rückblick LFV 2017 in Friedrichshafen

LFV-Versammlung 2017 in Friedrichshafen

Bodensee-Feuerwehrbund hat Stand bei der Landesfeuerwehrverbandsversammlung in Friedrichshafen in der Zeppelin-Werft.

Ein riesen Erfolg war die Umsetzung der Idee einen Informationsstand über die Aufgabe und Arbeit des BFB den Teilnehmern des LFV-Versammlung in Friedrichshafen vorzustellen.

Es konnte gute Kontakte geknüpft werden, interessante Gespräche wurden geführt und die Interessen aller Verbänden bis persönlichen Gespräch mit den Präsidenten des Landesfeuerwehrverbandes und Deutschen Feuerwehrverband rundeten die Vorstellung des BFB erfolgreich ab.

Der Stand war in der Versammlungsfreien Zeit ständig gut besucht und Magnet für Gespräche

KFV Bodenseekreis: Feuerwehrpräsident moniert Finanzierungslücke in Millionenhöhe

Friedrichshafen (ots) - Bei der Versammlung des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg in Friedrichshafen forderte dessen Präsident, Dr. Frank Knödler am Wochenende angesichts steigender Steuereinnahmen eine massive Aufstockung der öffentlichen Mittel für die Feuerwehren des Landes Baden-Württemberg. "Im Fördertopf fehlt Geld in zweistelliger Millionenhöhe!" Trotz jährlich steigender kommunaler Ausgaben von über 30 Milliarden Euro dümpelten die Feuerwehren mit lediglich 1,6 Prozent hier auf niedrigem Niveau. Dies führte unter anderem dazu, daß rund 32 Prozent aller Förderanträge für Beschaffungen der Kommunen nicht positiv beschieden wurden. Angesichts von Begehrlichkeiten anderer Bedarfsträger an der Quelle des Fördertopfes warnte Knödler nachdrücklich: "Hände weg von der Feuer-schutzsteuer!" Grundsätzlich positiv bewertete Knödler die Entwicklung der Mitgliederzahlen sowie die Anzahl der Feuerwehrhäuser und Feuerwehrabteilungen. Alle drei Werte, und damit einhergehend die Präsenz der Feuerwehr in der Fläche für schnelle Hilfe im Notfall, seien seit 45 Jahren in etwa konstant geblieben. Hätten aber damals 115.000 Feuer-wehrangehörige noch 40.000 Einsätze bewältigt, leisteten heute 111.000 Wehrleute rund 120.000 Einsätze.

"Wir müssen darauf achten, daß die wunderbare Berufung im Haupt- und Ehrenamt, anderen in Not geratenen Menschen zu helfen, nicht zum alltäglichen Job mutiert", warnte Knödler vor Auswirkungen dieser Entwicklung auf das innere Gefüge der Feuerwehren, auf den inneren Zusammenhalt, die Kameradschaft und den viel beschworenen Korpsgeist.
Ausweislich der Jahresstatistik leisten von den rund 111.000 aktiven Einsatzkräften der Feuerwehren in Baden-Württemberg über 108.000 ihren Dienst ehrenamtlich. Für die Menschen, die sich in den Feuerwehren im Land engagierten, müssten daher heute mehr denn je nicht nur Familie, Firma, Feuerwehr und Freizeit in Einklang gebracht werden. "Unsere haupt- und ehrenamtliche Arbeit muss auch Spaß und Freude bereiten", gab Knödler zu bedenken. Er forderte dazu auf, künftig dafür zu sorgen, den Feuerwehrdienst so einfach wie möglich zu machen. Nicht zusätzliche Belastung, sondern Entlastung sei das Gebot für die Zukunft.

Auch der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes, Generalmajor Hartmut Ziebs, war eigens für die Veranstaltung von Berlin an den Bodensee nach Friedrichshafen gereist. In seinem Grußwort ging er auf die Kritik des Bundes der Steuerzahler an den Kosten für die Stiftung eines Ehrenzeichens für 15 Jahre ehrenamtlichen Dienst in den baden-württembergischen Feuerwehren ein. Er forderte die Mitglieder des Bundes der Steuerzahler auf, sich selbst aktiv in den Dienst der Freiwilligen Feuerwehren zu stellen. "Vielleicht kommt man dabei dann auf andere Gedanken", meinte Ziebs. Ebenso wie Dr. Frank Knödler forderte Ziebs eine Verbesserung bei der Versorgung für Hinterbliebene von im Dienst ums Leben gekommenen Feuerwehrleuten. "Die Feuerwehr darf keine Verlierer produzieren, auch nicht bei Hinterbliebenen", forderte Ziebs angesichts des Todes eines jungen
Feuerwehrmannes Anfang September in Brandenburg, der eine Freundin und ein noch ungeborenes Kind hinterlässt. Das Kind sei zwar versorgt, die Lebensgefährtin falle aber durch das bisherige Raster, weil sie keinen Trauschein vorweisen könne. Einen eigenen Beitrag zur Unterstützung verunglückter Feuerwehrleute leisteten mehrere Wehren selbst und direkt bei der Versammlung. Einen Teil von bei Festen und Veranstaltungen erzielten Einkünften und eingeworbene Spenden reichten sie an die verbandseigene Gustav-Binder-Stiftung weiter. Hierdurch und durch einen Beitrag der Aktion "Grisu hilft" konnten die Stiftungsmittel um rund 8.500 Euro erhöht werden. Die Stiftung kann bei Dienstunfällen, bei denen kein oder nur ein ungenügender Versicherungsschutz besteht, zur sozialen Absicherung Feuerwehrangehöriger oder deren Hinterbliebenen dienen.

OTS: Kreisfeuerwehrverband Bodenseekreis e. V.

Rückfragen bitte an:
Kreisfeuerwehrverband Bodenseekreis e. V.
Kreisfeuerwehrpressesprecher
Christian Gorber
Telefon: +49 7551 9499-533
Mobil: +49 160 94780570
Fax: +49 7551 9499-534
E-Mail: pressesprecher@kfv-bodenseekreis.de
www.kfv-bodenseekreis.de

KFV Bodenseekreis: Feuerwehrführer tagen unter Zeppelin

Friedrichshafen (ots) –  Über 350 Führungskräfte der Feuerwehren des Landes Baden-Württemberg tagten am Freitag in der Zeppelin-Werft auf dem Flughafengelände von Friedrichshafen. Die Feuerwehrleute waren am Vortag der jährlichen Versammlung des Landesfeuerwehrverbandes zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung an dem Bodensee gekommen, um sich bei einer Reihe von Fachvorträgen über aktuelle und zukünftige Themen im Bereich des Feuerwehrwesens zu informieren.

Nach einem Überblick über Zeppeline im Wandel der Zeit von Eckhard Breuer, Geschäftsführer der Zeppelin Luftschifftechnik GmbH, stellte der Leiter der Landesfeuerwehrschule, Thomas Egelhaaf, in seinem Impulsreferat die Frage, ob die Feuerwehr neue Einsatzstandards brauche. Dabei sprach sich Egelhaaf grundsätzlich für “Kochrezepte” bei bestimmten Einsatzlagen aus, gab aber zu bedenken, dass weniger manchmal mehr sei. Anstatt sich im Einsatz mit einer kräftezehrenden Optimierung von Details aufzuhalten, brauche es die Bereitschaft der Führungskräfte zu mutigen Entscheidungen, um das Wesentliche im Auge behalten.

Der Kreisbrandmeister des Bodenseekreises, Henning Nöh, und der Friedrichshafener Kommandant, Louis Laurösch, stellten mit der Sondereinheit Öl- und Schadenwehr Bodensee eine Spezialeinheit vor, die europaweit einmalig ist. Rings um den See wird diese Einheit international von Stützpunktfeuerwehren und der Schweizer Seepolizei gemeinsam gestellt. Nöh stellte dabei die umfangreich modernisierte Ausrüstung mit Sonderfahrzeugen und trailerbaren Booten der baden-württembergischen Stützpunkte in Friedrichshafen, Überlingen, Radolfzell und Konstanz vor. In den nächsten Jahren werden zudem vier neue, wasserliegende Boote in Dienst gestellt, die dann zur Brandbekämpfung, zur technischen Hilfeleistung, zur Wasserrettung und im Rahmen der Ölwehr eingesetzt werden.

Einen Einblick in den aktuellen Stand der Technik beim autonomen Fahren gab der Leiter des Innovationsmanagements der ZF Friedrichshafen AG, Dr. Gerhard Gumpoltsberger. Insbesondere die Entwicklung hochgenauer Sensoren soll sowohl die aktive als auch die passive Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen. Im Idealfall gehören dadurch in der Zukunft Einsätze der Feuerwehren bei Verkehrsunfällen der Vergangenheit an oder können durch die Verhinderung von Unfällen in ihrer Häufigkeit und Schwere zumindest reduziert werden.

Ein weiterer Themenschwerpunkt waren Brände in hohen Gebäuden und in Hochhäusern. Professor Dr. Michael Reick gab einen Überblick über die aktuellen baurechtlichen Vorschriften und den aktuellen Stand der Technik im Bereich des vorbeugenden Brandschutzes. Ein Hochhaus beginnt begrifflich dort, wo die oberen Etagen nicht mehr mit einer Standard-Drehleiter zur Rettung erreicht werden können. Vor allem aus der Landesbauordnung ergeben sich für Hochhäuser gegenüber normalen Gebäuden wesentliche Unterschiede bei den brandschutzrechtlichen Vorschriften. Stadtoberbrandrat Markus Hauser stellte die Einsatztaktik der Feuerwehr Stuttgart bei Hochhausbränden vor.

Ergänzt wurde die Veranstaltung durch eine Ausstellung zahlreicher Hersteller von Feuerwehrtechnik, Handelsunternehmen im Bereich des Feuerwehrbedarfs und von IT Anbietern, die Ihre Lösungen für Einsatzführung und -organisation präsentierten.

Querverweis: Bildmaterial ist abrufbar unter:
http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/127207/3773308

OTS: Kreisfeuerwehrverband Bodenseekreis e. V.

Rückfragen bitte an:
Kreisfeuerwehrverband Bodenseekreis e. V.
Kreisfeuerwehrpressesprecher
Christian Gorber
Telefon: +49 7551 9499-533
Mobil: +49 160 94780570
Fax: +49 7551 9499-534
E-Mail: pressesprecher@kfv-bodenseekreis.de
www.kfv-bodenseekreis.de

 

Galerie | KFV Bodenseekreis 2017

PRESSEINFORMATION | Abgeordnetenversammlung 2017 in Amriswil

Feuerwehren um den Bodensee sind gut vernetzt, kooperativ und gut gerüstet Tagung des INTERNATIONALEN BODENSEE-FEUERWEHRBUNDES in Amriswil mit Geräteschau und konkretem Erfahrungsaustausch

 

Grenzüberschreitendes Arbeiten pflegen die Feuerwehren aus Deutschland, der Schweiz und Österreich seit 1860 im INTERNATIONALEN BODENSEE-FEUERWEHRBUND (BFB) – mit viel Erfolg und mittlerweile 99 beteiligten Feuerwehren zum Schutz des Sees und der Bevölkerung ringsum. Kernpunkte der Kooperation sind der Erfahrungsaustausch beim Löschwesen, der Fortbildung, der Geräteausstattung, der Handhabung von besonderen Einsätzen und der Gewinnung von Nachwuchskräften. Neben den zentralen Schutzaufgaben in der Bodenseeregion ist auch die Pflege kameradschaftlicher Verbundenheit ein wesentliches Element. „Durch diese bewährten Kontakte, gemeinsame Übungen sowie Abstimmungen in der Ausrüstung - hier vor allem im Bereich Ölwehr und Wasserschutz für den Bodensee - ist die Zusammenarbeit bei großen Herausforderungen effektiv und zuverlässig“, so BFB-Präsident Michael Blender (mehr dazu über www.bodensee-feuerwehrbund.com).

 

Zur Abgeordneten-Versammlung trafen sich die Delegierten im neuen Feuerwehrzentrum Amriswil. Andre Schlatter von der Stadt Amriswil und Feuerwehrkommandant Andreas Bösch stellten die gastfreundliche, aufstrebende Stadt im Thurgau sowie die Vorzüge des 2016 fertiggestellten Gebäudes der Stützpunktfeuerwehr für Amriswil und umliegende Gemeinden auf anschauliche Weise vor. Diesmal präsentierten verschiedene Feuerwehren auf dem großen Areal in einer Fahrzeug- und Geräteschau modernste Technik für den Einsatz zu Wasser, Land, im Tunnel usw. Die rund 100 Teilnehmer nutzten gerne die Gelegenheit, sich hierzu auszutauschen.

 

Mit Spannung verfolgten sie auch den reich bebilderten Bericht von Kommandant Peter Schlegel und seinem Stellvertreter Peter Schörkhuber zum Brand ihres Feuerwehr-Gerätehauses in Kressbronn im Juli 2016 – etwas, das sich keiner der engagierten Helfer vorstellen mag. Der Verlauf des durch einen technischen Defekt entstandenen Vollbrandes mit rascher, unbürokratischer Hilfe zahlreicher Wehren in der Akut- und Folgephase, die schneller Zusage der Gemeinde für die Ersatzbeschaffung der verlorenen Fahrzeuge sowie die emotionale Seite und Medienbearbeitung des aufsehenerregenden Falls fand große Aufmerksamkeit. „Hier erwies sich die gute Kameradschaftspflege mit den Nachbarwehren als großer Glücksfall“, betonte Peter Schlegel. „Nutzen Sie auch heute die Möglichkeit zum besseren Kennenlernen, fachlichen und menschlichen Austausch untereinander“, forderte der BFB-Präsident die Teilnehmer auf.

„Unsere vielfältigen Erfahrungen, die qualifizierten Ausbildungen und technischen Ausstattungen bieten für die ganze internationale Bodensee grenzüberschreitende Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit in bedrohlichen Situationen. Damit geben wir den Menschen hier ein sicheres Gefühl.“ Themen, die man auch über den Vorstand in die richtigen Gremien und zu den Entscheidungsträgern der Länder tragen will. Denn ohne Unterstützung und Wertschätzung dieser wichtigen Arbeit für den See und seine Anwohner gehe es nicht.

Mit der Ausbildung und Gewinnung von Nachwuchskräften in den Wehren steht für 2018 ein weiteres wichtiges Thema auf der Agenda. Hier bat Michael Blender um Anregungen für den noch besseren Kontakt der Wehren untereinander. Ein Tag der Feuerwehren auf turnusgemäß deutscher Seeseite sowie eine Flottensternfahrt sind im kommenden Jahr ebenfalls geplant. Abschließend dankte der BFB-Präsident den Gastgebern und allen Teilnehmern mit dem traditionellen Feuerwehrgruß „Gott zur Ehr und den Menschen zur Wehr“.

Ein 16-Jähriger bei der Versammlung der Bodensee-Feuerwehren

Hannes Brugger gehört zur Jugendfeuerwehr Meersburg. Er war mit seinem Vater zur Abgeordnetenversammlung nach Amriswil gekommen, um mehr über diese internationale Kooperation zu erfahren. Rasch war ihm klar, dass man sich hier gut kennt und versteht. Bei der Schau im Außengelände interessierte ihn besonders das Fahrzeug der Wehr aus Bregenz-Riehen, das mit modernster Technik ausgerüstet war, „toll, dass ich mir das anschauen kann.“ Er war selbst schon bei Zeltlagern dabei und findet es prima, dabei auch Jugendliche aus den Nachbarländern kennenzulernen und mit diesen an gemeinsamen Feuerwehrübungen teilzunehmen. „Das ist nochmal was anderes – ich bin schon gespannt.“ So freut er sich schon jetzt auf die steigenden Aktivitäten des Bodensee-Feuerwehr-Bundes hierzu.

 

Bildzeilen:
1. Der Austausch, auch über technische Neuerungen an Fahrzeugen und Geräten war ein Schwerpunkt der Tagung des Bodensee-Feuerwehrbundes in Amriswil, hier im Vordergrund
als 4.v.l. BFB-Präsident Michael Blender. Sie trugen als Gastgeber oder mit interessanten Beiträgen zu einer gelungenen Tagung des Bodensee-Feuerwehrbundes bei, v.l. Stellv. Kommandant Feuerwehr Kressbronn Peter Schörkhuber, Kressbronner Feuerwehrkommandant Peter Schlegel, Kommandant der Stützpunktfeuerwehr Amriswil Andreas Bösch und BFB-Präsident Michael Blender.

2. Vertreter von freiwilligen und Berufsfeuerwehren rings um den See trafen sich im neuen Zentrum der Feuerwehr Amriswil zur Tagung und intensivem Austausch. Sie setzten sich gemeinsam für den Schutz des Bodensees und seiner Anwohner ein.

3. Hannes Brugger von der Jugendfeuerwehr Meersburg freut sich, dass der Internationale Bodensee-Feuerwehrbund sich künftig noch stärker für den Feuerwehrnachwuchs einsetzen will.

(Fotos: Gaby Hotz)

Das Rathaus brennt und die Jugendlichen löschen – gelungene Alarmübung der Jugendfeuerwehren in Ailingen

Im Rahmen des 25- jährigen Jubiläums der Jugendfeuerwehr Ailingen fand die jährliche Alarmübung aller Abteilungen am Rathaus in Ailingen statt.

Angenommen wurde, dass durch Reperaturarbeiten ein Feuer im Keller des Ailinger Rathauses ausbrach und dies zu einer schnellen Verrauchung des Gebäudes führte.
Durch eine Veranstaltung befanden sich zum Ausbruch des Brandes noch viele Personen im Gebäude und sind seither vermisst.
Ein Jugendfeuerwehrangehöriger bemerkte den Brand und meldete diesen um 13:30 Uhr der Rettungsleitstelle.

Die Rettungsleitstelle veranlasste die sofortige Alarmierung der Jugendfeuerwehren.
Mit Martinshorn und Blaulicht ging es nun unter realistischen Einsatzbedingungen für die Jugendlichen zu dem Brandobjekt, wo schon viele Zuschauer gespannt warteten.

Beim Eintreffen des ersten Löschzuges drang bereits dichter Raus aus dem Rathaus und an den Fenstern standen die eingeschlossenen Personen die es zu retten galt.
Aufgrund dieser Lage und der hohen Anzahl an vermissten Personen veranlasste der Zugführer die sofortige Alarmierung des zweiten Löschzuges.

Die Jugendfeuerwehren des ersten Löschzuges, welcher aus den Abteilungen Ailingen, Friedrichshafen, Ettenkirch und Lustenau bestand, machten sich sofort auf den Weg in das verrauchte Gebäudeinnere um eine Menschenrettung und Brandbekämpfung durchzuführen. Währenddessen bauten die Jugendlichen die Wasserversorgung im Außenbereich des Rathauses auf und bereiteten den Transport der Vermissten zur Verletztensammelstelle vor.
Der bereits eingetroffene zweite Löschzug, bestehend aus den Abteilungen Fischbach, Raderach und Kluftern, hatten die Aufgaben eine Verletztensammelstelle aufzubauen und diese zu betreuen, den Verkehr abzusichern, eine Riegelstellung zu benachbarten Gebäuden sicherzustellen und eine Menschenrettung über Steckleitern einzuleiten.
Nachdem alle Verletzten gefunden wurden, der Brand gelöscht war und alle Geräte wieder aufgeräumt waren ging es zu einer Übungsbesprechung in das benachbarte Feuerwehrhaus Ailingen. Hier zeigten sich Stadtjugendfeuerwehrwart Andreas Grieb und Stadtbrandmeister Louis Laurösch äußerst beeindruckt von den Jugendlichen und lobten die professionelle Übung und den hohen Ausbildungsstand der Jugendlichen.

Ebenfalls konnten hier die Jugendlichen der Feuerwehrjugend aus Lustenau in Vorarlberg begrüßt werden, welche mit einem Löschgruppenfahrzeug an der Alarmübung teilnahmen. Mit der Feuerwehrjugend Lustenau besteht eine langjährige Freundschaft, welche aus wechselseitigen Besuchen und Teilnahme an Veranstaltungen besteht und so konnten die Jugendlichen erstmalig an der heutigen Alarmübung teilnehmen.

 

3

4